6.) Köstritzer Schwarzbier (Brot aus der Flasche)

In der alten Zeit war es wohl das bekannteste Schwarzbier schlechthin. Auch heutzutage wird ihm kaum ein anderes Pendant diesen Ruf streitig machen können. Seinen dunklen Farbton und seinen angenehmen herb-brenzligen Geschmack erhielt es damals schon durch ein spezielles Röstverfahren beim Mälzvorgang und durch eine ausdrucksvolle Hopfenbittere. Einer alten Rezeptur folgend wurde das Köstritzer Ur-Schwarzbier u. a. mit etwa 3/4 Gerstenmalz, 1/4 Weizenmalz, Honig und einigen Wacholderbeeren (einst sicherlich obergärig) gebraut.

Unser Tipp zum Nachbrau (für 20 Liter)

Schüttung:
3.000 g Münchner Malz
1.000 g dunkles Weizenmalz
200 g Röstmalz
50 g Honig
1 Stück Wacholderbeere (beim Hopfenkochen zugeben)

Hopfenbittere: 28 BE

Gärung: Ober- und Untergärung möglich

Sonstiges:
Rast bei 68° C relativ lang (ca. 40 Min.) halten