10.) Volksgetränk im Mittelalter - und die Folgen


Im Mittelalter (ca. 600 - 1500 n.Chr.) war Bier hierzulande der Durstlöscher schlechthin - denn das Trinkwasser war oft, bzw. meißt verseucht. Wegen schlechten sanitären Bedingungen in den Städten drohte den Menschen ständig Gefahr, sich durch das Trinkwasser mit Krankheiten und Seuchen zu infizieren. Der Brauprozess machte das Bier keimfrei und der Alkohol machte es haltbar. Die Folge daraus war aber, daß sich ein Großteil der Bevölkerung in einem permanenten Rauschzustand befand.